Jugendfreizeit 2026

In diesem Jahr konnten wir als Jugendgruppen aus Gifhorn und Hannover nach Österreich in die Berge fahren, um eine Woche lang gemeinsam Gottes Wort zu hören und vieles zu erleben. Nach der langen Anreise versorgte uns ein Küchenteam der Bibelgemeinde Gifhorn, das uns im Laufe der Freizeit noch ordentlich verwöhnte, mit leckerem Essen. Anschließend trafen wir uns zu einer ersten Jugendstunde, in der wir für die Bewahrung auf der Fahrt dankten und Gott um sein Wirken in dieser Freizeit baten. Da die Müdigkeit dann größtenteils überwog, ging es für viele von uns an diesem Abend nicht ganz so spät ins Bett, während andere seit Tag eins ihren Schlafmangel sicherstellten.

Großzügigerweise begann das Frühstück dieses Jahr erst um 9 Uhr, sodass wir am nächsten Morgen halbwegs munter in den Tag starteten. Das Thema der Jugendfreizeit lautete: Das Leben meistern – Von Salomo lernen und bezog sich auf die ersten neun Kapitel des Buches Sprüche. Wir hörten an diesem Morgen eine erste Einführung in die Person Salomos und eine Einleitung in das Thema. Außerdem durften wir den Gottesdienst selbst mitgestalten und mit eigenen Beiträgen dienen.

Für den Nachmittag war ein Stationsspiel vorbereitet, bei dem wir in Gruppen gegeneinander antraten und trotz rutschig-nasser Bedingungen um den ersten Platz kämpften. Abends beschäftigten wir uns mit dem Thema Der Anfang und die Quelle der Weisheit. Dabei wurde uns nahegelegt, die Weisheit vor allem erst einmal zu suchen und dabei Gott als die einzig wahre Quelle der Weisheit immer mehr kennen und verstehen zu lernen.

Am nächsten Morgen hörten wir das Thema Der Weg der Weisheit. In drei Punkten – Input, Verarbeitung, Output – betrachteten wir, was wir aufnehmen, was in unserem Inneren damit geschieht und wie es sich am Ende in einer Tat oder einem Wort äußert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen durften wir unserer Kreativität bei der Gestaltung eines Kurzfilms beziehungsweise Musikvideos freien Lauf lassen. Die lustigen und auch erstaunlich guten Ergebnisse schauten wir uns im Laufe des Abends nach einer Gruppenarbeit zum Thema Klugheit vs. Torheit im NT gemeinsam an und hatten dabei viel zu lachen.

Weiter ging es am Folgetag mit dem Thema Beziehung zu den Eltern, bei dem jeder persönlich reflektieren konnte, ob wir unsere Eltern wirklich ehren und diese Beziehung so hoch achten, wie Salomo es in den Sprüchen zum Ausdruck bringt. Als Aktivität am Nachmittag wurde ein Sportspiel vorbereitet, bei dem sich jeder auspowern konnte, sowie anschließend ein Fußballspiel. Trotz einiger Notfälle sind wir Gott dankbar, dass rechtzeitig Hilfe zur Stelle war und nichts Schlimmeres passiert ist.

Am Abend bearbeitete jeder für sich das Thema Umgang mit falschen Freunden, mit dem sicherlich jeder von uns schon Berührungspunkte hatte und das unseren Blick auf eine nicht gottzentrierte Freundschaft schärfte.

Der nächste Tag startete mit dem wichtigen Thema Faulheit und Fleiß. Dabei wurden uns die Ausmaße von Faulheit als einer folgenschweren Sünde deutlich, und wir durften mitnehmen, unsere Einstellung zu Arbeit jeglicher Art nicht von unserer Gesellschaft prägen zu lassen, sondern von wahrer Weisheit, die aus Gottes Wort kommt.

Am Nachmittag fuhren wir in die nahe gelegene Stadt Zell am See, in der wir den Spuren eines Kristallraubes folgten, um das Rätsel um den Raubzug zu lösen. Nach Belieben konnte sich jeder im Anschluss vor Ort mit Essen versorgen, bevor wir uns an einem Aussichtspunkt trafen, um den Abend bei schönem Blick auf den See und gemeinsamem Gesang ausklingen zu lassen.

Am folgenden Morgen stand die Wanderung an, an der ein Teil der Jugend teilnahm, während der andere Teil aus unterschiedlichen Gründen lieber eine Bootsfahrt auf dem See vorzog. Nach einem schönen und erlebnisreichen Tag trafen wir uns abends im Heim, um gemeinsam zu singen und Gott anzubeten.

Der letzte Tag begann mit dem Thema Was sagt Salomo zu Sexualität?, das wir für einen offeneren Austausch geschlechtergetrennt hörten. Am Nachmittag konnten wir uns entweder für einen Hochseilgarten oder für eine Zipline entscheiden und trafen uns schließlich am Abend zur alljährlichen Feedback- und Dankesjugendstunde.

Für die Bewahrung auf der Fahrt, das krasse Wetter (eine absolute Gebetserhörung) und den Segen, den wir aus den Themen mitnehmen durften, sind wir Gott von Herzen dankbar!

Geschrieben von Leonie Spitzer